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Büro für Menschenrechte und Minderheiten Angelegenheiten  BMMA

 
 
 
 
 
 
 
 
VIDEO Konferenz über die aktuelle Lage mit der Pandemie im Iran
1. Int.Willy-Brandt Preis an Daniel Barenboim
Tirana
Bei den Opfern des Dersim Genozid
Fachgespräch zu Rojava
"SYRIEN,..." Thomas von der Osten-Sacken http://www.ncr-iran.org/de/unterstngen-mainmenu-50/bei-iranern-im-ausland-mainmenu-53/8122-iran-veranstaltung-an-der-uni-goettingen-einsatz-fuer-demokratie-und-menschenrechte-staerken.html
Salem Muslum,

4.Mai Gedenktag an die Massaker im Dersim

VANK

http://www.tvbvideo.de/video/iLyROoaf8GIm.html

Die Vernichtung eines armenisch/alevitischen Dorfes im Dersim

www.dersim-tertele.com

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berichtet über Menschenrechtsfragen im Nahen Osten

Patrik Kennedy (mitte)

Iran Newsletter 2020 KW 13

 

Christian-Heinrich Zimmermann, Herausgeber von spotlight-menschenrechte

 

Politik

 

Chameneiis zynisches Machtspiel mit Corona als biologische Waffe der USA gegen den Iran. Ein bekannter iranischer Dissident und ehemaliger islamischer Revolutionär hat den Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei beschuldigt, die Ausbreitung des tödlichen neuartigen Coronavirus als "biologische Kriegsführung" bezeichnet zu haben. In einer Erklärung, die am 26. März auf einer Anti-Khamenei-Website veröffentlicht wurde, hat Abolfazl Qadyani (Ghadiani), ein ehemaliger Anwalt der Islamischen Republik, den "Obersten Führer" als "den gegenwärtigen Tyrannen des Iran" bezeichnet. 

 

 

Interner Bericht aus dem Iran. Am 14. März hat die staatliche Tageszeitung Mizan, die mit der Justiz des iranischen Regimes und dem Führer Chameneii verbunden ist, eine Analyse  veröffentlicht , die vom „Asra Thinktank“ durchgeführt wurde und in der es um die derzeitige Situation der iranischen Gesellschaft nach dem Coronavirus Ausbruch geht. Sie trägt den Titel „Das Coronavirus und die Konfrontationen an mehreren Fronten“. In seiner Schlussfolgerung hebt der Bericht die Möglichkeit von landesweiten Aufständen hervor und sagt voraus, dass wegen der Hortung des Regimes, die zu einer Knappheit bei der medizinischen Versorgung und den präventiven Maßnahmen gegen das Coronavirus geführt hat, die Menschen deshalb Apotheken und Läden angreifen und dort plündern würden. Die Epidemie des Coronavirus im Iran, die landesweite Knappheit an Mitteln und das Fehlen eines zentralen Krisenmanagements könnten lokalen Aufruhr in landesweite Aufstände verwandeln. https://www.ncr-iran.org/de/news/steht-der-iran-kurz-vor-einer-landesweiten-rebellion/

 

Gesellschaft

 

Nach Angaben der iranischen Oppositionsgruppe The National Council of Resistance of Iran (NCR) vertuscht die Regierung in Teheran das wahre Ausmaß der Corona-Epidemie im Land. Ziel sei es, das eigene Missmanagement zu verbergen und so einen befürchteten Aufstand zu verhindern. Anstatt der offiziellen 2200 Toten seien bereits 11.500 Iraner an einer Covid-19-Infektion gestorben. Die Gruppe stützt sich auf ein angeblich weitreichendes Netz von Informanten in den Gemeinden und im medizinischen Personal. https://www.spiegel.de/politik/ausland/iranische-oppositionsgruppe-wirft-regierung-vertuschung-von-covid-19-faellen-vor-a-3e9da84f-2c64-4ffb-a69f-042472a40713#ref=rss

 

Wirtschaft

 

Die USA fordert erneut den Verzicht des Irak auf den Import von Energie aus dem Iran Das Wall Street Journal   Die USA haben den Import von iranischem Gas und Strom durch den Irak auf 30 Tage verboten und damit Druck auf die Regierung in Bagdad ausgeübt, ihre Beziehungen zum Iran zu beenden, da die niedrigen Ölpreise den Iran an den Rand einer Wirtschaftskrise bringt. Washington sanktionierte außerdem 20 Personen und Organisationen, die angeblich die Ausnahmen ausgenutzt hatten, um Geld an die Elite-Quds Force des iranischen Korps der Islamischen Revolutionsgarde zu leiten. 

 

 

 

Menschenrechte

 

Hinrichtungen - Erzwungenes Geständnis und Folter IHRM: Das iranische Regime vertuscht die Ausbreitung des Coronavirus und die anhaltenden Menschenrechts-verletzungen . In einem Teil des Monatsberichtes teilt der HRM ( Human Rights Monitor) des Iran Informationen über Hinrichtungen und Todesurteile während des Februars mit. Dort heißt es: „Das iranische Regime hat im Februar 2020 mindestens 23 Menschen hingerichtet.“Der HRM des Iran bezieht sich im übrigen auf die in den iranischen Gefängnissen andauernde Folter – als Methode des Regimes, Geständnisse von Häftlingen zu erzwingen. Der HRM bezieht sich auf den Fall von Frau Niloufar Bayani – einer für die Umwelt engagierten Frau, die derzeit im Iran eine zehnjährige Strafe verbüßt. „Niloufar Bayanai hat in einem Brief von Februar 2020 die Verhöre beschrieben. Sie schreibt: Die Agenten zwangen sie, ‚das Schreien wilder Tiere nachzuahmen‘. Außerdem enthüllte Frau Bayani, die vernehmenden Beamten hätten sie beständig sexuell bedroht, ihr Bilder von Folterwerkzeugen gezeigt, sie gezwungen, stundenlang Beschreibungen anderer ‚Foltern und Hinrichtungen anzuhören und vorgegeben, sie würden ihr eine Spritze geben, die zu Lähmung oder gar zum Tode führen könnte.‘“https://www.ncr-iran.org/de/news/ihrm-das-iranische-regime-vertuscht-die-ausbreitung-des-coronavirus-und-die-anhaltenden-menschenrechtsverletzungen/

 

 

 

 

Raheleh Asadi, 36, floh 2008 aus Iran nach Deutschland. Raheleh Asadi lief vor ihrem gewalttätigen Mann davon, einmal, zweimal. Er fand sie jedes Mal wieder. Dann nahm sie ihren Sohn und floh nach Deutschland. Hier erzählt die Iranerin von ihrem Weg in ein neues Leben. Sie flüchtete vor ihrem Ehemann, der sie schlug und tagelang in der Wohnung einsperrte. Das Justizsystem in ihrer Heimat ließ ihr keine Möglichkeit, sich gegen ihren gewalttätigen Mann zu wehren. Sie verließ Teheran gemeinsam mit ihrem Sohn. Inzwischen arbeitet sie als zahnmedizinische Assistentin in einer Stadt in Rheinland-Pfalz, sie ist Mutter von drei Kindern und wieder verheiratet. https://www.spiegel.de/politik/ausland/gewalt-gegen-frauen-in-iran-ich-war-24-und-ich-war-kaputt-a-11c21137-e058-4c0f-b74e-d9ca3135f173#ref=rss